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2015 Februar

Bön

Bön (tibet. „Herbeirufen“) Alte schamanische Lehre (→ Schamanismus), die vor dem Aufkommen des Buddhismus in Tibet existierte und später in den tibet. Buddhismus insbesondere in die Lehren der Nyingmapas (→ tibetischer Buddhismus) integriert und transformiert wurde. Wie bei anderen schamanischen Methoden geht es dem Bön unter anderem darum, die Geister herbeizurufen, sie zu zähmen oder… weiterlesen »

Böhme, Jakob

Böhme, Jakob (1575-1624) Protestantischer Mystiker. Er wurde bekannt durch seine Schrift „Die Morgenröte im Aufgang“, später „Aurora“ genannt, in der er der in Natur und Kosmos ausgebreiteten Gottesweisheit näher kommen wollte, um die „Signaturen“ zu entziffern, die allem Sichtbaren anhaften. Darin folgt er Paracelsus (→ Gnosis, → Magie). Böhme beschreibt seine Erfahrung als Theosophie, als… weiterlesen »

Bogenschießen als → Zen-Disziplin

Zen lehrt, Leben und Tod nicht getrennt zu sehen. Zen ist die Lehre der Nichtunterscheidung. Beim Bogenschießen wie bei anderen Kampftechniken innerhalb des Zen wie → Kendo oder Kung-Fu (→ Kampfsport) geht es um das Wesen der Meisterung einer Methode, den do, den spirituellen Weg, der körperliche Geschicklichkeit mit geradliniger Entschlossenheit und Entscheidungskraft verbindet. Die… weiterlesen »

Bodhisattva

Bodhisattva (Sk. „Erleuchtungswesen“) Im → Mahayana ein Mensch, der durch die systematische Ausübung der buddhist. Meditationspraxis und der Vervollkommnung seiner Tugenden (Paramita) die Buddhaschaft anstrebt, jedoch so lange auf das Eingehen ins vollständige → Nirwana verzichtet, bis alle anderen Wesen erlöst sind. Ein Boddhisattva leistet tätige Hilfe und ist bereit, das Leid aller Wesen auf… weiterlesen »

Bodhidharma

Bodhidharma (um 470-543) Sohn eines südindischen Brahmanenkönigs, der im Alter von 60 Jahren nach China reiste und dort den Ch’an- Buddhismus begründete, eine Mischung zwischen Taoismus und Buddhismus, die später zum → Zen-Buddhismus in Japan wurde. In China wurde er von dem damals herrschenden Kaiser Wu nach Nanking eingeladen. „Was ist der höchste Sinn der… weiterlesen »

Blavatsky, Helena Petrowna

Blavatsky, Helena Petrowna (1831-1891) Begründete 1875 zusammen mit Henry S. Olcott die → Theosophische Gesellschaft (TG) in New York. Bei der Gründung hatte man es sich zum Ziel gesetzt, die alten Praktiken und Lehren der → Magie zu erforschen. Aus den ersten Studien dieser Praktiken resultierte das Werk „Entschleierte Isis“. Erst später wurden buddhist. und… weiterlesen »

Bhakti-Yoga

Ein typisches Beispiel der Vermischung von → Yoga und Volksreligiosität ist der Bhakti-Yoga, der durch betonte Hingabe und Liebe zu dem einen Gott, dem Erhabenen und Allmächtigen, bestimmt ist. „Die Betonung auf hingebungsvoller Annäherung an die Gottheit und die monotheistische Idee vom Ziel der Verehrung sind somit die beiden wichtigsten und charakteristischsten Elemente des Bhakti-Weges… weiterlesen »

Bhagwan, auch Bhagavan

Bhagwan, auch Bhagavan (Sk. „der Erhabene“) Auch Name für Gott, wenn ein Gottesverehrer den persönlichen Gott anspricht.

Bhagavadgita

„Bhagavadgita“ (Sk. „Gesang des Erhabenen“) Philosophisches Lehrgedicht, das als das „Evangelium“ des → Hinduismus gilt. Die „Bhagavadgita“ wurde schon 1785 durch die engl. Übersetzung von Charles Wilkins bekannt. Sie ist ein Teil des zwischen dem 5. Jh. vor und 2. Jh. n.u.Z. entstandenen indischen Nationalepos „Mahabharata“. Die Gelehrten nehmen stark an, dass die „Bhagavadgita“ später… weiterlesen »

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