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Mandala

Mandala (Sk. „Kreis“, „Bogen“) Im → tibetischen Buddhismus symbolische Darstellung kosmischer Kräfte in zwei- oder dreidimensionaler Form, meistens auf Tangkas dargestellt. Mandalas sind Meditationshilfen und Vorlagen für bestimmte Visualisierungen. Sie werden als eine durch die → Meditation bewirkte Gesamtschau zahlreicher unterschiedlicher Elemente verstanden. Augenscheinliches Chaos und unübersichtliche Komplexität werden zu einem Muster und einer natürlichen… weiterlesen »

Mother Meera

Mother Meera (geb. 1960 in Südindien) Weltweit bekannte → Avatarin der Göttlichen Mutter. Bereits als Kind hatte sie das Gefühl, eine Verkörperung der göttlichen Mutter zu sein (→ Shakti), obwohl ihre Eltern nicht besonders religiös waren. Sie sagt, dass sie bereits als Kind im Zustand des → Samadhi gewesen sei. Als Jugendliche lebte sie mit… weiterlesen »

Mani, Manichäismus

Eine weitere bedeutende Linie der gnostischen Überlieferung (→ Gnosis) ist die Religion des persischen Weisen Mani (ca. 216-276). Schon in seiner Jugend hatte Mani Offenbarungserlebnisse. Reisen in den Osten brachten ihn in Kontakt mit dem → Buddhismus. Mani sah die Beschränkungen dieser Religionen, die nur in einzelnen Sprachen und für einzelne Völker Verbindlichkeit besaßen, und… weiterlesen »

Mudra

Eine Meditationshilfe (→ Meditation) sind die Mudras. Darunter versteht man symbolische Handgesten als körperlichen Ausdruck einer bestimmten Energie. Die Mudra bringt den Meditierenden mit der entsprechenden Kraft oder Energie der gewünschten Eigenschaft in Kontakt. Am bekanntesten ist die Mudra Namaskara (oder Namaste). Dabei werden die Flächen beider Hände aneinander gepresst und vor der Brustmitte gehalten…. weiterlesen »

Mantra

Mantra (Sk. „heilige Silbe“) „Am Anfang war der Wind. Durch sein Wirbeln bildete er die Urformen und den Urgrund der Welt. Dieser Wind tönte, und also war es der Ton, der die Stoffe formte. Durch das Tönen der ersten Urformen, des Urgrunds, entstanden weitere Formen, die ihrerseits kraft ihres Tönens neue Gestalten hervorbrachten. Der Ton… weiterlesen »

Muktananda, Swami

Muktananda, Swami (1908-1982) Bekannter Lehrer der Shaiva (→ Shiva). Er gehört der alten indischen Tradition des Siddha-Yoga an und war Schüler von Bhagawan Nityananda. Er übte das so genannte shaktipat aus, die direkte Übertragung der Shakti-Kraft auf den Schüler, um bei diesem die → Kundalini-Energie zu wecken. Die Siddha-Meditation ist eine sehr einfache und leichte… weiterlesen »

Mantrischer Gesang

Die ursprüngliche Bedeutung des lat. Wortes cantare ist nicht „singen“, sondern „beschwören“, „zaubern“. Die spanische Vokabel encantamiento mit der Bedeutung „Entzücken“, „Verzauberung“ weist genauso wie das engl. Wort enchantment auf die Macht des Gesanges hin, mit der das Bewusstsein erweitert werden kann, um in Kontakt zu den Schwingungsfeldern anderer Welten zu treten (→ Bewusstseinszustände). In… weiterlesen »

Musik, spirituelle

Ähnliches wie für die spirituelle bildende → Kunst oder → Architektur gilt für Entwicklungen in der Musik des Mittelalters und der Neuzeit. Gregorianische Choräle, die polyrhythmischen Gesänge in der russischen, griech.-orthodoxen Kirche oder bestimmte Kompositionen von Johann Sebastian Bach wie „Das musikalische Opfer“ sind zweifellos „objektive Kunst“, die noch heute die Menschen tief berühren und… weiterlesen »

Märchen und Mythen

Märchen und Mythen sind durch alle Zeiten der sprachkundigen Menschheit hindurch Informationsträger des Wissens um Zusammenhänge ordnender Strukturen von Lebensbezügen. Mythen bilden seit ihrem Entstehen den Schlüssel zu den geistigen Entwicklungsmöglichkeiten des menschlichen Lebens, sie sind Geschichten auf der ewigen Suche nach Wahrheit, nach den Sinnzusammenhängen. „Mythen sind Geschichten unserer ewigen Suche nach Wahrheit, nach… weiterlesen »

Mutter, Die

Mutter, Die (Pseud.) = Mira Alfassa oder Mira Richard (1878-1973) Leitete seit 1926 den Ashram Sri → Aurobindos in Pondicherry und wurde seine Nachfolgerin und Vertreterin seiner Lehre. Sie gründete in der Nähe von Pondicherry das spirituelle Dorf Mirapuri, in dem die Menschen nach ihren Lehren und denen Sri Aurobindos zusammenleben.

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