SUCHE

2015 Februar

Beelzebub

Beelzebub (hebr. „Herr der Fliegen“) Ursprünglich war Baal, der bei uns auch als Beelzebub bezeichnet wurde, eine → demiurgische Gottheit, die im Judentum wie alle alten Götter als → Dämon (griech. daimon), d.h. eine geisterhafte, unheimliche Macht, verteufelt wurde. In „Beelzebubs Erzählungen für seinen Enkel“, dem Opus magnum von G.I. → Gurdjieff, wird der Begriff… weiterlesen »

Bede Griffiths

Bede Griffiths (1906-2002) Wurde in einer mittelständischen engl. Familie geboren und studierte in Oxford, wo er ein enger Freund des engl. Mystikers, Sciencefiction- und Kinderbuchautors C. S. Lewis („Narnia“) und anderer Literaten wurde. Er wurde Katholik und trat in ein Benediktinerkloster ein, um sein Leben Studium und Gebet zu widmen. Seiner Neigung zur indischen Philosophie… weiterlesen »

Bauhütte

Die Bauhütte als Institution entstand gegen Ende des 12. Jh. Steinmetzen und Maurer samt Gesellen und Lehrlingen waren an eine Hüttenordnung und die Geheimhaltung der Kunstregeln gebunden, aber frei von allen Verpflichtungen gegenüber der jeweiligen Kirchengemeinde. Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Bauhütten und Kunstschulen das Wissen um „objektive“ oder spirituelle Qualitäten der → Kunst… weiterlesen »

Basho, Matsuo

Basho, Matsuo (1644-1694) Begründer der klassischen japan. Haiku-Dichtung im Sinne des → Zen. Sein Lebensmotto: „Suchet nicht das Wissen der alten Weisen, sondern das, was sie selbst gesucht haben.“ Eines seiner Haikus lautet: „Kommt! Lasst uns den Schnee betrachten, bis auch wir zu Boden fallen.“ „Vom Zen durchdrungen fingen seine Haikus auf unvergleichliche Weise den… weiterlesen »

Bardo

Bardo (tibet. „Zwischenzustand“) Im → tibetischen Buddhismus ein Zustand zwischen → Tod und Wiedergeburt oder dem Übergang ins klare Licht des Bewusstseins. Dieses Konzept wurde in den Lehren des → Vajrayana weiter ausgebaut. Im „Tibetischen Totenbuch“ („Bardo Thödol“) gibt es sechs Arten des Zwischenzustands: 1. Bardo der Geburt; 2. Bardo der Täuschung; 3. Bardo der… weiterlesen »

Baraka

Baraka (arab. „Charisma“) Ein Modus der Anwesenheit des Göttlichen in der Welt, sein „Segen“. Entweder hat der Meister baraka, eine besondere Ausstrahlung, oder die Linie der Überlieferung hat baraka (→ Sufismus, Sufi-Orden). Manchmal bekommt auch eine neue Linie der Arbeit den universalen „Segen“, unabhängig von einer traditionellen Form der Arbeit.

Balsekar, Ramesh S.

Balsekar, Ramesh S. (geb. 1917) Einer der bedeutensten lebenden Lehrer der indischen Advaita-Vedanta-Tradition. Er fand Mitte der 1940er-Jahre die Bücher von → Ramana Maharshi. Etwa 20 Jahre später traf er seinen Lehrer und Guru → Nisargadatta Maharaj, bei welchem er „Erleuchtung erlangte“ bzw. „erwachte“. Balsekar lebt in Indien und empfängt dort Sucher aus der ganzen… weiterlesen »

Baker Roshi, Richard

Baker Roshi, Richard (geb. 1936) Seit dem Tod von Shunryu Suzuki Roshi (→ Literatur, Zen) führt er dessen Traditionslinie des → Zen fort. Nach einem Studium an der Harvard-Universität und der Universität von Kalifornien in Berkeley lernte er 1961 in San Francisco seinen Lehrer Shunryu Suzuki kennen, der ihn später nach Kyoto (Japan) in ein… weiterlesen »

Sidebar