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Mahayana

Mahayana (Sk. „der weite Weg“) Bildete das Bodhisattva-Ideal aus, bei dem nur die Befreiung aller Wesen die endgültige Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ermöglicht (→ Reinkarnation). Es entwickelte sich die Idee, dass jeder Mensch die Buddhaschaft in sich trägt. „Als die Idee der Bodhisattvaschaft immer mehr an Bedeutung gewann, war die strenge monastische Abgeschlossenheit… weiterlesen »

Maharishi Mahesh Yogi

Maharishi Mahesh Yogi (Mahesh Prasad Warma) Schüler von Guru Dev (Shankaracharya von Jyotir Math). Er gründete 1958 die Spirituelle Erneuerungsbewegung, deren Ziel es ist, „die direkte Erfahrung des reinen Bewusstseins jedem Menschen in der Welt durch die einfache, natürliche und mühelose Technik der Transzendentalen Meditation“ (TM) nahe zu bringen. Seither wurden in aller Welt Meditationszentren… weiterlesen »

Mahamudra

Mahamudra (Sk. „das große Siegel“) Meditationstechnik der Kagyüpa-Richtung des → tibetischen Buddhismus und soll in die Leere (→ Shunyata) oder das → Nichtsein führen und dadurch in die Freiheit vom Kreislauf der Geburten. Gleichzeitig lehrt Mahamudra auch die Einheit aller Erfahrungen. Die Mahamudra-Lehre wurde von dem Yogi und Übersetzer Marpa (1012-1097) an seinen Schüler Milarepa… weiterlesen »

Magische Symbole und Objekte

In allen spirituellen Richtungen und Glaubenssystemen werden Symbole und Objekte dazu benutzt, mit geistigen Kräften, Gottheiten, Ahnen, → Geistern und → Dämonen in Verbindung zu treten, sie zu beschwören oder gegen sie zu wirken. Die Symbole und Objekte wirken nur in einem rituellen Zusammenhang, der sich auf den Kontext des → Bewusstseinsfelds bzw. des Glaubenssystems… weiterlesen »

Magie

„Der menschliche Wille wird durch die Tätigkeit entwickelt und gestärkt. Um wahrhaft zu wollen, muss man handeln; die Tat beherrscht die Trägheit immer und reißt sie mit sich fort. … Wissen, wagen, wollen und schweigen sind die vier → kabbalistischen Worte, die den vier Buchstaben des Tetragramms (JHWH) entsprechen.“ (Eliphas → Levi, 1966, 162) Wenn… weiterlesen »

Mi (griech.), Mim (arab.), Mem (hebr.)

Zahlenwert 40, Bedeutung „Wasser“. Die ägyptische Hieroglyphe für M ist eine doppelte Wasserwelle. Wasser ist die Matrix, die Mutter des Lebens. In der hebr. Genesis heißt es: „Und die Elohim schwebten über dem Wasser.“ Der Begriff elohim beginnt mit dem Aleph (e und a sind im hebr. austauschbar) und endet mit dem Mem. Dazwischen ist… weiterlesen »

Maria

„Die Väter der christl. Kirche setzten der Verehrung Marias erheblichen Widerstand entgegen, denn sie waren sich darüber im klaren, dass Maria aus einer Mischung verschiedener althergebrachter → Göttinnen bestand; zu diesen Göttinnen gehörte Mariamne, die semitische Gottesmutter und Himmelskönigen, Aphrodite-Mari, die syrische Version von Ishtar, Juno, die gesegnete Jungfrau, Isis als Stella Maris … und… weiterlesen »

Maya-Kalender

Das alte Volk der Maya, das hauptsächlich in verschiedenen Regionen Mittelamerikas lebte (und deren 6 Millionen Nachkommen heute noch in Guatemala und Mexiko leben), datiert bis zu 2000 Jahre v.u.Z. zurück. Ihre kulturelle Blüte mit monumentalen Pyramiden-Bauten und kunstvollen eingravierten Stelen wie in Tikal und Palenque erreichten sie um 300 v.u.Z. bis 900 n.u.Z. Ihre… weiterlesen »

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