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Malamati

Viele freie Derwische wurden außer von hinduist. Strömungen auch vom Malamatitum beeinflusst, einer mystischen Sekte, die vom 9. bis zum 11. Jh. im iranischen Nishapur entstand. Das Heil der Malamatis (türk. melami) lag damals in der Bereitschaft, die Geringschätzung und Demütigung durch die Mitmenschen, denen der mystische Weg suspekt ist, zu ertragen. Diese Haltung wandelte… weiterlesen »

Morphogenetische Felder

Der Biologe Rupert Sheldrake (geb. 1942) prägte den Begriff der „morphogenetischen Felder“, um Erscheinungen, die scheinbar ohne Zusammenhang sind, aufeinander beziehen zu können (→ Synchronizität). Gemäß der Sheldrakeschen Theorie gibt es neben den Feldern, die der Wissenschaft schon bekannt sind – wie das Gravitationsfeld und das elektromagnetische Feld – in der Natur morphogenetische Felder. Das… weiterlesen »

Mandala

Mandala (Sk. „Kreis“, „Bogen“) Im → tibetischen Buddhismus symbolische Darstellung kosmischer Kräfte in zwei- oder dreidimensionaler Form, meistens auf Tangkas dargestellt. Mandalas sind Meditationshilfen und Vorlagen für bestimmte Visualisierungen. Sie werden als eine durch die → Meditation bewirkte Gesamtschau zahlreicher unterschiedlicher Elemente verstanden. Augenscheinliches Chaos und unübersichtliche Komplexität werden zu einem Muster und einer natürlichen… weiterlesen »

Mother Meera

Mother Meera (geb. 1960 in Südindien) Weltweit bekannte → Avatarin der Göttlichen Mutter. Bereits als Kind hatte sie das Gefühl, eine Verkörperung der göttlichen Mutter zu sein (→ Shakti), obwohl ihre Eltern nicht besonders religiös waren. Sie sagt, dass sie bereits als Kind im Zustand des → Samadhi gewesen sei. Als Jugendliche lebte sie mit… weiterlesen »

Mani, Manichäismus

Eine weitere bedeutende Linie der gnostischen Überlieferung (→ Gnosis) ist die Religion des persischen Weisen Mani (ca. 216-276). Schon in seiner Jugend hatte Mani Offenbarungserlebnisse. Reisen in den Osten brachten ihn in Kontakt mit dem → Buddhismus. Mani sah die Beschränkungen dieser Religionen, die nur in einzelnen Sprachen und für einzelne Völker Verbindlichkeit besaßen, und… weiterlesen »

Mudra

Eine Meditationshilfe (→ Meditation) sind die Mudras. Darunter versteht man symbolische Handgesten als körperlichen Ausdruck einer bestimmten Energie. Die Mudra bringt den Meditierenden mit der entsprechenden Kraft oder Energie der gewünschten Eigenschaft in Kontakt. Am bekanntesten ist die Mudra Namaskara (oder Namaste). Dabei werden die Flächen beider Hände aneinander gepresst und vor der Brustmitte gehalten…. weiterlesen »

Mantra

Mantra (Sk. „heilige Silbe“) „Am Anfang war der Wind. Durch sein Wirbeln bildete er die Urformen und den Urgrund der Welt. Dieser Wind tönte, und also war es der Ton, der die Stoffe formte. Durch das Tönen der ersten Urformen, des Urgrunds, entstanden weitere Formen, die ihrerseits kraft ihres Tönens neue Gestalten hervorbrachten. Der Ton… weiterlesen »

Muktananda, Swami

Muktananda, Swami (1908-1982) Bekannter Lehrer der Shaiva (→ Shiva). Er gehört der alten indischen Tradition des Siddha-Yoga an und war Schüler von Bhagawan Nityananda. Er übte das so genannte shaktipat aus, die direkte Übertragung der Shakti-Kraft auf den Schüler, um bei diesem die → Kundalini-Energie zu wecken. Die Siddha-Meditation ist eine sehr einfache und leichte… weiterlesen »

Mantrischer Gesang

Die ursprüngliche Bedeutung des lat. Wortes cantare ist nicht „singen“, sondern „beschwören“, „zaubern“. Die spanische Vokabel encantamiento mit der Bedeutung „Entzücken“, „Verzauberung“ weist genauso wie das engl. Wort enchantment auf die Macht des Gesanges hin, mit der das Bewusstsein erweitert werden kann, um in Kontakt zu den Schwingungsfeldern anderer Welten zu treten (→ Bewusstseinszustände). In… weiterlesen »

Musik, spirituelle

Ähnliches wie für die spirituelle bildende → Kunst oder → Architektur gilt für Entwicklungen in der Musik des Mittelalters und der Neuzeit. Gregorianische Choräle, die polyrhythmischen Gesänge in der russischen, griech.-orthodoxen Kirche oder bestimmte Kompositionen von Johann Sebastian Bach wie „Das musikalische Opfer“ sind zweifellos „objektive Kunst“, die noch heute die Menschen tief berühren und… weiterlesen »

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