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Magische Symbole und Objekte

In allen spirituellen Richtungen und Glaubenssystemen werden Symbole und Objekte dazu benutzt, mit geistigen Kräften, Gottheiten, Ahnen, → Geistern und → Dämonen in Verbindung zu treten, sie zu beschwören oder gegen sie zu wirken. Die Symbole und Objekte wirken nur in einem rituellen Zusammenhang, der sich auf den Kontext des → Bewusstseinsfelds bzw. des Glaubenssystems… weiterlesen »

Megalithbauten

Vorgeschichtliche Anlangen aus großen Steinen, deren Ursprung im Mittelmeerraum zu suchen ist. Sie waren in der jüngeren Phase der Jungsteinzeit über weite Teile Europas verbreitet: In Frankreich gibt es über 4 000 solcher Megalithbauten. Viele Megalithgräber (Großsteingräber, Hünengräber), die meistens für Bestattungen benutzt wurden, lassen sich in Norddeutschland finden. Sie bestehen aus mehreren Decksteinen, häufig… weiterlesen »

Maria

„Die Väter der christl. Kirche setzten der Verehrung Marias erheblichen Widerstand entgegen, denn sie waren sich darüber im klaren, dass Maria aus einer Mischung verschiedener althergebrachter → Göttinnen bestand; zu diesen Göttinnen gehörte Mariamne, die semitische Gottesmutter und Himmelskönigen, Aphrodite-Mari, die syrische Version von Ishtar, Juno, die gesegnete Jungfrau, Isis als Stella Maris … und… weiterlesen »

Mahamudra

Mahamudra (Sk. „das große Siegel“) Meditationstechnik der Kagyüpa-Richtung des → tibetischen Buddhismus und soll in die Leere (→ Shunyata) oder das → Nichtsein führen und dadurch in die Freiheit vom Kreislauf der Geburten. Gleichzeitig lehrt Mahamudra auch die Einheit aller Erfahrungen. Die Mahamudra-Lehre wurde von dem Yogi und Übersetzer Marpa (1012-1097) an seinen Schüler Milarepa… weiterlesen »

Meister, Meisterin

Dieser Begriff entstand im westeurop. Kontext durch die Ausbildung in den → Bauhütten und ist heute noch bei vielen Handwerksberufen gültig, wenn auch in abgeschwächter Form. Der Lehrling oder Auszubildende lernt vom Meister, der dieselbe Ausbildung durchlaufen und seine Fähigkeiten bewiesen hat. Die zweite Stufe ist der Geselle, der die Lehre beendet hat, aber noch… weiterlesen »

Maharishi Mahesh Yogi

Maharishi Mahesh Yogi (Mahesh Prasad Warma) Schüler von Guru Dev (Shankaracharya von Jyotir Math). Er gründete 1958 die Spirituelle Erneuerungsbewegung, deren Ziel es ist, „die direkte Erfahrung des reinen Bewusstseins jedem Menschen in der Welt durch die einfache, natürliche und mühelose Technik der Transzendentalen Meditation“ (TM) nahe zu bringen. Seither wurden in aller Welt Meditationszentren… weiterlesen »

Meister des Augenblicks

Sie arbeiten spontan und kreativ, doch das ist nur möglich, weil sie eine → Vision haben und eine Verbindung mit dem größeren Raum und der größeren Zeit. Deshalb können sie im gegebenen Augenblick in einer Zeitsequenz der normalen Zeit richtige Dinge tun, die von anderen für völlig unsinnig gehalten werden, weil diese nicht sehen können,… weiterlesen »

Mahayana

Mahayana (Sk. „der weite Weg“) Bildete das Bodhisattva-Ideal aus, bei dem nur die Befreiung aller Wesen die endgültige Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ermöglicht (→ Reinkarnation). Es entwickelte sich die Idee, dass jeder Mensch die Buddhaschaft in sich trägt. „Als die Idee der Bodhisattvaschaft immer mehr an Bedeutung gewann, war die strenge monastische Abgeschlossenheit… weiterlesen »

Meister, unsichtbare

Die Gründerin der Theosophischen Gesellschaft, Helena → Blavatsky (1831-1891),und andere Denker des 19. Jh. infizierten die zeitgenössische spirituelle Bewegung mit der Behauptung, die Menschheit werde durch eine geistige Hierarchie geführt, die unsere Geschicke leitet (→ Theosophie). Diese Idee übernahmen sie wahrscheinlich aus den Schriften des → Dionysios Areopagita und den indischen Vorstellungen über die Verkörperung… weiterlesen »

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