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Schule, spirituelle

Im Bereich des → Klosters wurde der lat. Begriff schola für „Muße“, „Ruhe“, „wissenschaftliche Beschäftigung“ während der freien Zeit geprägt. Das Wort hat auch die Bedeutung „Unterricht“ oder „Unterrichtsstätte“. Eine spirituelle Schule lehrt demgemäß spirituelle Philosophie, → Kunst und spirituelle Praxis. Manchmal wird Schule auch für eine besondere Richtung innerhalb einer Lehre gebraucht. Selbst wenn… weiterlesen »

Schulen des Augenblicks

Schulen des → Augenblicks gibt es innerhalb vieler spiritueller Traditionen. Aber nicht alle bekannte Traditionen, die als Schule des Augenblicks gelten, sind es auch. Es gibt ebenso starre → zen-buddhist. Schulen wie starre → Sufi-Schulen. Eine besondere Linie dieser Schulen verschiedenster Traditionen lässt sich unter dem Oberbegriff der „hl. Verrücktheit“ oder „verrückten Weisheit“ zusammenfassen. „Um… weiterlesen »

Seele

Seele ist nach Meinung vieler spiritueller Philosophen und Theologen etwas anderes als „Psyche“ im psychologischen oder neurologischen Sinne, die ja der Theorie zeitgenössischer Gehirnforscher zufolge ausschließlich gehirnfunktional bedingt ist (→ Bewusstsein). Traditionelle spirituelle Darstellungen gehen davon aus, dass wir bei der Geburt eine Seele mitbringen, die von Anfang an über eine individuelle, substanzielle Qualität verfügt…. weiterlesen »

Seelenreise, Seelenrückführung

Aufgrund unserer körperlichen Existenz in einem dreidimensionalen Raum und einer fließenden Zeit ist es schwierig, dieses Konzept auch nur annähernd zu verstehen. Unsere normalen Wahrnehmungs- und Erkenntnisraster sind dafür nicht geeignet, unsere Begrifflichkeit von Zeit und Raum ist nicht auf die Vorstellung eines Bewusstseinsfeldes zu übertragen. Die Übernahme von Seelenbegriffen aus anderen Kulturen ist problematisch,… weiterlesen »

Sefiroth

Sefiroth (hebr.) Der Begriff Sefiroth hat in der → Kabbala eine vielfältige Bedeutung, die wichtig für das Verständnis seines Gebrauchs sind. Deshalb sollen hier einzelne Bedeutungsgruppen des Wortes Sefiroth (Plural) oder Sefirah (Singular) dargestellt werden: 1. Ableitung vom Wortstamm S-PH-R (Saphar), das „Schrift“ und „Schreiben“ bedeutet; 2. die Bedeutung „zählen“, davon abgeleitet s’phar, „Zählung“, mispar,… weiterlesen »

Selbst

Die theoretischen Unterscheidungen des Selbst der verschiedenen Lehren sind oft unklar und undifferenziert. Für den Psychologen C.G. Jung ist „Selbst“ ein empirischer Begriff für den Gesamtumfang aller psychischen Phänomene beim Menschen. Es drückt die Einheit und Ganzheit der Gesamtpersönlichkeit aus. In diesem Modell umfasst der Begriff Erfahrbares und Unerfahrbares, Bewusstes und Unbewusstes. Im → Hinduismus… weiterlesen »

Sexualität und Spiritualität

Viele Wege wird eine strenge Einhaltung von Disziplinen, Übungen, Opfer und Askese (z.B. Fasten, sexuelle Abstinenz) gefordert bzw. als notwendige Voraussetzung für eine spirituelle Entwicklung erachtet. Bei einigen Wegen, z.B. auch im normalerweise lebensbejahenden → Schamanismus, dienen Rückzug und Askese für eine bestimmte Zeit als notwendige Voraussetzung für die Konzentration auf den Weg und die… weiterlesen »

Shah, Idries Sayyed

Shah, Idries Sayyed (1924-1996) Herausragender Exponent und Vermittler der Sufi-Philosophie (→ Sufismus), international bekannter Gelehrter und Mitbegründer des Club of Rome. Shah stammte aus einem der ältesten Adelsgeschlechte in Afghanistan, das seine Linie direkt auf den Propheten Mohammed zurückführt (deshalb der Titel Sayyed oder Said). Shah studierte an der Universität in Oxford und in östlichen… weiterlesen »

Shakti

Shakti (Sk. „Kraft“, „Macht“, „Energie“) Auch die Gefährtin → Shivas, die „göttliche Mutter“, die in ganz Indien unter verschiedenen Namen wie → Kali, Durga u.a. verehrt wird. Sie ist die Personifizierung der Urkraft → Brahmans, vergleichbar mit der Erdmutter der europ. Glaubenssysteme (→ Göttin). Als Urkraft ist sie auch der dynamische Aspekt Gottes, durch den… weiterlesen »

Shunyata

In einigen Lehren gibt es das Konzept von einer „Welt jenseits des → Bewusstseins und → Geistes“. Vielleicht ist der Begriff „Welt“ dafür ungeeignet, denn eigentlich geht es dabei eher um einen Zustand des Nichts. Am bekanntesten dafür ist der indische Begriff shunyata, ein Zustand des → Nichtseins. Von unserem Seinszustand aus betrachtet erscheint dieser… weiterlesen »

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