Sadhana
Sadhana (Sk. „zum Ziel gelangen“) Begriff für den Übungsweg in einem → Yoga-System.
Sadhana (Sk. „zum Ziel gelangen“) Begriff für den Übungsweg in einem → Yoga-System.
Sadhu (Sk.) Ein Mensch, der Gott verwirklichen will und der der Welt entsagt hat, meistens ein Wandermönch.
Salzmann, Jeanne de (1889-1990) Kam 1919 als Tänzerin und Schülerin von Émile Jaques-Dalcroze (der die „Rhythmik“ entwickelte) in Tiflis mit → Gurdjieff in Kontakt. Sie war wesentlich an der Ausarbeitung und späteren Lehre seiner Tänze beteiligt. Durch sie flossen einige Elemente der Rhythmik in Gurdjieffs Choreografien ein. Später war sie Gurdjieffs „rechte Hand“ bei der… weiterlesen »
Samadhi (Sk. „fixieren“, „festmachen“) Bewusstseinszustand, der über Wachen, Träumen und Tiefschlaf hinausgeht. Es ist ein völliges Aufgehen in einer nichtdualistischen, d.h. nicht getrennten Wahrnehmung bzw. einer Vereinigung mit → Brahman oder dem Absoluten. Subjekt und Objekt werden dabei zu einer Einheit. Es gibt zwei Arten von Samadhi: Versunkenheit bei vollem Bewusstsein der Dualität von Wahrnehmendem… weiterlesen »
Samkhya (Sk.) Lehre bzw. → Darshana („Weltanschauung“) der indischen Philosophie. „In einem Sinne ist alles Materie. In den Veden bedeutet das Wort tanu Körper und auch alles, was mit Verkörperung zu tun hat. Das Wort atman bedeutet den Geist und alles, was mit seiner Energie oder Leben verbunden ist. Diese Worte lassen sich austauschen und… weiterlesen »
Samsara (Sk. „Wanderung“) Bezeichnet in der → buddhist. Vorstellung den Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt, dem jeder Mensch unterworfen ist. Gegensatz zu → Nirwana, in das der Mensch eingeht, wenn er aus diesem Kreislauf durch seine Befreiung von der Verhaftung erlöst worden ist. Die wesenhafte Einheit von Samsara und Nirwana fußt auf der Ansicht,… weiterlesen »
Bedeutet in der Kultur der schwarzen Bevölkerung Südafrikas „Heiler“ oder „Doktor“. Zu den Sangomas gehen die Ureinwohner im südlichen Afrika noch heute, wenn sie krank sind oder bedeutende Probleme lösen müssen. Die Sangomas spielen für die sozialen Gemeinschaften der schwarzen Bevölkerung und deren Zusammenhalt eine unverzichtbare Rolle. Es sind die Ahnen, zu denen und durch… weiterlesen »
Sannyasin (Sk.) Mensch, der der Welt entsagt hat und in völliger Besitzlosigkeit lebt. Er strebt nur nach Verwirklichung der Befreiung (moksha). Die Besitzlosigkeit ist nicht nur materiell, sondern auch geistig, d.h. er strebt auch danach, alle Anhaftungen und damit den Dualismus zu überwinden. → Osho interpretierte den Begriff nur auf geistige Weise.
Satan (hebr., griech., lat.) Von Satanel. In der → Gnosis ist der Kosmos selbst an sich schlecht und nicht das Werk des Lichtgottes, sondern wird regiert von einer gegnerischen Gottheit, die als → Demiurg oder Schöpfer bezeichnet wird: Satanel, der ursprünglich einen bevorzugten Platz einnahm, aber durch Ausübung seines freien → Willens hochmütig wurde und… weiterlesen »
Satanismus → Magie